Bei manchen Kühl- und Gefriertheken oder -schränken ist regelmäßiges Abtauen unerlässlich, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Zu viel Eis in Ihrem Kühl- oder Gefrierschrank kann die Kaltluftzufuhr blockieren. Das führt entweder dazu, dass das Gerät mehr arbeiten muss oder die Temperatur zu hoch wird. Beide Fälle sind ungünstig.
Einfach mal chillen
Tipp
Vermutlich haben Sie das Gefühl, dass Sie zu selten abtauen… Natürlich kann das der Fall sein – der Bedarf an Gefrierschränken und Tiefkühlräumen ist ganz unterschiedlich. Aber in Wirklichkeit sind Sie wahrscheinlich ein wenig zu eifrig! Die meisten machen nämlich den Fehler, zu oft abzutauchen. Hierfür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Früher haben sich Kühl-/Gefriertheken und -schränke schnell beschwert, wenn sie nicht 2- oder 3-mal am Tag abgetaut wurden. Modernere Anlagen sind in der Regel wesentlich anspruchsloser.
Wenn Sie kürzlich auf ein modernes, CO2-basiertes Kältemittel umgestellt haben, müssen Sie auch die Systemeinstellungen anpassen.
Aber macht es keinen Unterschied, wenn ich es öfter mache? Werden Sie vielleicht denken? Doch, schon – denn Abtauen verbraucht mehr Energie. Wenn Sie es öfter als nötig tun, verschwenden Sie einfach Energie. Und das wollen wir nicht.
Die richtige Abtauroutine finden
Die richtige Abtauroutine hängt von Ihren Geräten ab. Deswegen ist es wichtig, dass sie sich wirklich damit vertraut machen. Außerdem gibt es viele weitere Faktoren, die darauf Einfluss nehmen, ob Sie Ihre Kühl- oder Tiefkühlgeräte von Eis befreien müssen.
Wie oft wird der Raum genutzt? Wie hoch sind sonst die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit? In einem Lagerraum für Molkereiprodukte, in dem die Tür ständig auf- und zugeht und viel feuchte, warme Luft eindringt, ist die Eisbildung beispielsweise höher. In diesem Fall müssen Sie natürlich öfter abtauen.
So erhalten Sie die volle Kontrolle und den Überblick
Woher weiß man dann, wann es Zeit zum Abtauen ist? Und woher wissen Sie, dass Ihre Maßnahmen Wirkung zeigen – hat das Abtauprogramm wirklich geholfen? Intelligente Sensoren können Ihnen hierauf heute eine genaue Antwort geben: Sie können erkennen, ob der Luftstrom ausreichend ist, und die Temperatur messen, bei der sich Eis bildet.
Mit IWMAC können Sie einfach nachverfolgen, ob die elektrischen Heizelemente ordnungsgemäß arbeiten oder ob Sie manuell eingreifen und abtauen müssen. Beobachten Sie, ob die Temperatur nach dem Einschalten des Abtauprogramms steigt. Wenn nicht, schmilzt das Eis nicht.
Wenn Sie Ihr IWMAC mit zusätzlichen intelligenten Funktionen ausstatten, können Sie ganz leicht simulieren, ob Sie zu oft abtauen. Zudem werden Ihnen Abweichungen sofort angezeigt, damit Sie Ihren Energieverbrauch optimieren können. Das ist viel billiger als jeden einzelnen Sensor manuell zu überprüfen oder überprüfen zu lassen.
Behalten Sie die Abtauzeit im Auge
Tipp
Sind Sie für Kühltheken und Tiefkühltruhen zuständig? Dann brauchen wir Ihnen von der lästigen Vereisung vermutlich nichts zu erzählen. Aus Frustration die Ausschalttemperatur zu erhöhen, in dem Glauben, dem Eis so einen kurzen Prozess zu ersparen, ist eine Idee, auf die man leicht verfallen kann. Besser ist es jedoch, einen kühlen Kopf zu bewahren und ähnliche Werte für die Ausschalt- und Produkttemperatur zu wählen.
Wenn Ihr Tiefkühlraum nach 10 Minuten vollständig abgetaut ist, ist es nicht sinnvoll, die Abtauzeit auf 30 Minuten zu verlängern. Das Ziel ist es, das Eis zu schmelzen – nicht das Gerät zum Beheizen des Tiefkühlraums zu verwenden. Das ist Energieverschwendung.