Energie-Monitoring – Bauchgefühl in allen Ehren – treffen Sie Entscheidungen lieber auf der Grundlage von Daten

Ohne ausreichende oder geeignete Daten ist es unmöglich zu wissen, wo man ansetzen sollte, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. „Wenn Sie den Verbrauch senken möchten, brauchen Sie einen kompletten Überblick, und den bekommen Sie mit Energinet“, erklärt Thor Øyvind Ludvigsen, Leiter des Geschäftsbereichs Energinet.
  • Maria Sotberg

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Thor Øyvind Ludvigsen über Energieüberwachung mit Energinet
Thor Øyvind Ludvigsen, HoB Energinet. Foto: @Kiona

Die Entwicklung des Energieüberwachungssystems Energinet begann im Jahr 2002. Das Hauptziel bestand darin, ein webbasiertes System mit einer einfachen Benutzeroberfläche zu entwickeln, das es den Benutzern ermöglicht, mit wenigen Klicks auf Informationen zuzugreifen.

Energinet bietet Ihnen Informationen darüber, ob Ihr Betrieb in der Praxis wirklich optimal funktioniert. Wenn Ihre Steuerung über ein SCADA- oder industrielle Kontrollsystem (ICS) läuft, bündelt Energinet alle Prozesse und überwacht die Endergebnisse. So wird Energiemanagement deutlich effizienter.

Über das System

Energinet ist ein ISO-zertifiziertes Energieüberwachungssystem (EMS), das für Gebäudeeigentümer, -betreiber, Industrie und Produktion entwickelt wurde. Die flexible Weblösung bietet Ihnen eine sichere Datenerfassung, Analysetools, Alarmmanagement, Reports und einen optimalen Überblick – in ein und demselben System.

Ohne qualitativ hochwertige Daten geht nichts

Das System wurde in Zusammenarbeit mit Kunden und Energieberatern entwickelt. Hierbei ist eine Lösung entstanden, die sich ganz einfach für alle eignet. Von einfachen Analysen bis hin zu komplexen Berechnungen für größere Organisationen.

Der Ansatz ist seit jeher der gleiche: Das Wichtigste sind Qualität und Lösungen, die die Kunden nicht festlegen.

„Wir haben keine versteckte Agenda. Alle unsere Lösungen sind völlig offen. Energinet ist unabhängig von Lieferanten und kann Daten von überall und jederzeit abrufen – das ist der größte Vorteil für unsere Kunden“, erklärt er.

Freiheit – das einzige, worauf wir unsere Kunden festlegen. Woher ein Zähler kommt, spielt für uns überhaupt keine Rolle. Wir schließen das Gerät an die Cloud-Lösung an und stellen Ihnen die benötigten Daten in einem benutzerfreundlichen Setup zur Verfügung.

Thor Øyvind LudvigsenHoB Energinet

Übrigens...

Deutsche Energieversorger überwachen ihre Windparks mit Hilfe von Energinet.

Inzwischen wird Energinet in allen Arten von öffentlichen, gewerblichen und industriellen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäusern, Produktionsunternehmen, Einkaufszentren und Lebensmittelgeschäften eingesetzt. Insgesamt entspricht dies einer Fläche von über hundert Millionen Quadratmetern, ohne Einschränkungen bei der Benutzerzahl, den Benutzerebenen oder der Zählerzahl.

Neben der Weblösung können Sie Informationen per E-Mail und App an die gesamte Organisation oder ausgewählte Empfänger versenden. So können Sie Berichterstattung und Überwachung mit möglichst geringem Zeitaufwand erledigen. Damit bleibt mehr Zeit für die eigentlichen Energiesparmaßnahmen.

Energie-Monitoring mit den wichtigsten Leistungsindikatoren

Das Monitoring-System kann neben der Überwachung von Energie noch viel mehr leisten. Das System ist modular aufgebaut. Dabei können beliebig viele Zähler, virtuelle Zähler, Importe, Energieblöcke, Gebäudegruppen, Untergruppen oder Benutzer eingebunden werden.

„Wir haben für Sie die oberste Ebene von Energinet eingerichtet, damit Sie Zugriff auf alle standardisierten Berichte und Kennzahlen haben. Darüber hinaus können Sie erstellen, was Sie wollen. So können Sie die Berechnungen genau auf die Kennzahlen zuschneiden, die Sie für sich und Ihr Unternehmen benötigen. Das kann alles Mögliche sein: vom COP (Coefficient of Performance) bei Wärmepumpensystemen über den Kilowattverbrauch pro Tonne produziertem Aluminium bis hin zur effizientesten Produktionslinie“, erklärt Ludvigsen.

So, fährt er fort, erhalte man die notwendigen Daten, um zu erkennen, warum eine Situation so ist, wie sie ist und was man tun kann, um effizienter zu werden.

Dashboard für Energie-Monitoring-Berichte
Verwenden Sie Energinet, um Ihre Berichte auf die von Ihnen gewünschten KPIs zuzuschneiden.

„Ohne Daten weiß man gar nichts. Man kann glauben und raten – aber das führt nicht zu Ergebnissen. Man muss den Verlauf und die aktuelle Situation verstehen, außerdem muss man erkennen können, ob Maßnahmen greifen.“

Engpässe überwinden – und den Verbrauch steuern

In den meisten Bereichen, in denen wir tätig sind, ist das Energieeinsparpotenzial nach wie vor hoch.

„Viele Menschen regulieren beispielsweise die Innentemperatur abhängig von der Außentemperatur, wissen aber nicht wirklich, ob das energieeffizient ist oder nicht. Sobald Energinet eingerichtet ist, können Sie unnötige Fehler oder übermäßigen Energieverbrauch bei Lüftung, Kühlung oder Wärmerückgewinnung sofort erkennen. Dadurch ist es möglich, den Betrieb zu überwachen und energieeffizienter zu arbeiten", erklärt er.

Aber ohne den Zugriff auf die richtigen Daten und ihre Analyse kann man einfach nicht wissen, wo man ansetzen sollte, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Systeme ohne Überblick zu steuern, ist in etwa so, als würde man im Dunkeln schießen.

„Wir verlassen uns darauf, dass unsere Kunden den Wert vollständig offener Lösungen verstehen und sich nicht auf einen einzigen Anbieter festlegen.“

„Stellen Sie sich ein beliebiges Gebäude mit unzähligen verschiedenen Systemen vor. Führen Sie Daten aus allen Systemen in einer einzigen Lösung zusammen und sehen Sie, was für Ihren Betrieb wirklich wichtig ist. Damit ist schon sehr viel erreicht“, erklärt er abschließend.

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