Zukunftssichere Integrationen – und der Weg dorthin 

Intelligente Gebäude bieten viele Vorteile – vorausgesetzt, Sie entscheiden sich für die richtige Technologie. Wiederverwenden, aktualisieren oder neu anschaffen? Hier haben wir unsere besten Tipps für den langfristigen Aufbau von zukunftssicheren Integrationen zusammengestellt.
  • Maria Sotberg

    Writer

  • Christian Grotkopp

    HoB & Customer Success, Germany

veröffentlicht

aktualisiert

Future proof integrations
Photo by romaset / Getty Images

Die meisten Gebäude sind bereits heute in irgendeiner Hinsicht intelligent. Ob Beleuchtung, HLK, Automatisierung, Energiemanagement-Lösungen oder eine Kombination aus mehreren Systemen – oft stellt sich dieselbe Frage: Wie intelligent müssen die Systeme eigentlich sein, um mit den wachsenden Anforderungen Schritt zu halten?

Fakt ist, dass Ziegel und Stahl dem Zahn der Zeit länger standhalten. Aber genau wie alte Backsteingebäude sollten bestehende technische Anlagen nicht einfach gleich abgerissen werden. Wo also anfangen?

Gute Planung ist alles

Manche fangen klein an, beispielsweise mit der Integration von Sensoren oder der Vernetzung nur einiger weniger Anlagen in einer IoT-Plattform. Eventuell mit der Aussicht, später weitere zu integrieren. Andere haben ihr Ziel von Anfang an genau festgelegt und integrieren von Anfang an mehrere Systeme. Sie wissen, dass sich hierdurch langfristig Geld sparen lässt.

Tip:
Bevor Sie mit der Planung beginnen: Überlegen Sie, welche Herausforderungen durch die Integration unterschiedlicher technischer Systeme entstehen: je früher, desto besser.

Welcher Weg für Sie der richtige ist, hängt von Ihrem Ziel ab. Deshalb gibt es bei Gebäudeautomationssystemen nicht eine Größe, die für alle passt. Etwas Planung im Vorfeld kann es jedoch erleichtern, von Anfang an die richtigen Weichen zu stellen.

Herausforderungen bei der Integration intelligenter Gebäude – so lassen sie sich angehen

Die Implementierung von Automation in Gebäuden kann Gebäudeeigentümern und Immobilienverwaltern Kopfzerbrechen bereiten. Das gilt vor allem für Nachrüstungen oder Sanierungen älterer Gebäude. Hier besteht die technische Ausstattung nämlich häufig aus alten und neuen Anlagen. Das erschwert die Integration.

Schritt 1: Die Wahl der richtigen Lösung

Auf den ersten Blick sind unterschiedliche Systeme ein Hindernis. In Wirklichkeit bieten sie aber ein großes Potenzial, das Sie nutzen können. Denn wie könnte man echte, messbare Veränderungen besser herbeiführen, als durch die Analyse vorhandener Daten - und dadurch besser werden?

Aber zurück zu Ihren großen Plänen... Wollen Sie Betriebskosten senken? In diesem Fall stehen für Sie wahrscheinlich Ihre wichtigsten Anlagen wie Lüftung, Heizung oder größere Kühlsysteme im Fokus. Hierbei können Sie von einer SCADA-Plattform profitieren, um Ihre Anlagen zu vernetzen.

Vielleicht ist das Wichtigste für Sie, den Überblick über Temperaturen zu erhalten und bei Fehlern gewarnt zu werden.  Nutzen Sie eine Lösung, die Ihnen auch später noch die Möglichkeit bietet, weitere Systeme oder Lösungen zu integrieren.  So können Sie sicherstellen, dass Sie skalierbare Optionen haben, mit denen Sie nicht gleich an Grenzen stoßen.

Schritt 2: Nutzung von anschlussfertiger Technologie mit vorhandenen Systemen

Die Stärke modernerer Gebäudesysteme liegt in der Möglichkeit der gemeinsamen Datennutzung. Achten Sie deshalb darauf, unabhängige Lösungen auszuwählen, die auf offenen Protokollen, APIs oder Treibern basieren. So können Systeme wie Belüftung und Beleuchtung miteinander kommunizieren und Informationen übermitteln.

Flexibilität denken

Die Kiona-Plattform ist völlig unabhängig und kann alle technischen Systeme marken-, hersteller- und altersübergreifend integrieren. Hierdurch lässt sich die Funktionalität älterer Anlagenteile verbessern.   

Wenn Sie eine offene Verwaltungsplattform wie beispielsweise eine IoT-Plattform oder ein umfangreicheres SCADA-System nutzen, erhalten Sie einen besseren Überblick über die Leistung Ihrer Anlagen und ein vertieftes Verständnis Ihres Gebäudes. Wenn Sie mehrere Gebäude haben, können Sie dieselbe Plattform verwenden, um alle Daten aus Ihrem Betrieb zu bündeln. So können Sie einen besseren Gesamtüberblick über Ihren Verbrauch gewinnen und Änderungen vornehmen, um den Betrieb zu optimieren.

Schritt 3: Support und Anpassungen für die Zukunft – immer mal wieder

Die Technologie, die wir heute in Gebäudeautomationssystemen haben, ist komplexer als je zuvor. Erstellen Sie deshalb einen Plan, um technische Installationen und Software regelmäßig überprüfen zu lassen und holen Sie sich von Zeit zu Zeit fachkundige Unterstützung, um den reibungslosen Betrieb aufrechtzuerhalten.

Bei der Schaffung energieeffizienter, nachhaltiger Gebäude für die Zukunft geht es um die Wiederverwendung, Aktualisierung und Auswahl von Technologien, die auf offenen APIs und Protokollen basieren. So können Sie sicherstellen, dass die Integrationen, die Sie heute vornehmen, skalierbar, ausbaubar und langfristig verwendbar sind.

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