Verschwenden Sie Ihre Energie? 7 Tipps für niedrigere Energiekosten

Mit nur geringem Aufwand lässt sich manchmal schon eine große Wirkung erzielen. Häufig bringt es beispielsweise schon sehr viel, den Energieverbrauch zu kontrollieren. Heizen Sie ganz bewusst – unnötiges Heizen ist teuer und vergeudet Energie. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: In den Räumen, die wir nutzen, sollten wir auf die richtige Temperatur achten. Die Bereiche, die wir nicht nutzen, sollten wir auch nicht unnötig beheizen. Hier haben wir 7 Tipps für Sie, um Ihre Energiekosten zu senken und die Luftqualität in Ihren Räumen zu verbessern.
  • Maria Sotberg

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7 Tipps für niedrigere Energiekosten
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Wenn wir Energie nutzen, um Wärme zu erzeugen, die keiner braucht, werfen wir wirklich Geld zum Fenster heraus. Das ist nicht nur unnötig und schlecht für die Umwelt – das böse Erwachen kommt spätestens mit der Stromrechnung.

Sorgen Sie für einen guten Überblick

Die Zeiten, in denen es mitunter eine Gratwanderung sein konnte, die goldene Mitte zwischen kalten Außentemperaturen und warmen, stickigen Räumen zu finden, sind glücklicherweise vorbei. Rund 40 % des gesamten Energieverbrauchs entfallen in Europa auf Gebäude. Das heißt: Es zahlt sich wirklich aus, die Energie, die wir erzeugen, besser zu nutzen. Hier haben wir einige Tipps für Sie, die Ihnen den Einstieg in einen umweltfreundlicheren Verbrauch erleichtern:

Über Enova

Enova SF ist im Besitz des norwegischen Ministeriums für Klima und Umwelt. Das Unternehmen setzt sich für die Verringerung der Treibhausgasemissionen, die Entwicklung von Energie- und Klimatechnologie und die Stärkung der Energieversorgungssicherheit ein.

1. Achten Sie auf den Energieverbrauch

Studien von Enova haben ergeben, dass wir bis zu 5 % einsparen können, wenn wir uns unseren Energieverbrauch bewusst machen. Erstellen Sie am besten eine Liste. So können Sie leichter überblicken, wo und wie Sie Energie sparen können. Wie viel Energie wollen wir verbrauchen? Wie viele Emissionen können wir der Umwelt ersparen? 

2. Stellen Sie die Technik auf den Prüfstand

Wenn technische Anlagen nicht optimal funktionieren oder falsch genutzt werden, schlägt sich das häufig in einem höheren Energieverbrauch nieder. Deswegen ist eine sorgfältige Prüfung des Systemzustands der erste Schritt, um Energieverluste zu erkennen. Kontinuierliches Monitoring ist eine kluge Investition: für Ihren Geldbeutel und für die Umwelt – denn Abweichungen fallen so schneller auf!  

3.  Verwenden Sie ein Energiemanagementsystem

Tipp
Wussten Sie schon, dass Kiona EOS in alle unsere Lösungen integriert hat? So können Sie sicherstellen, dass Sie nicht mehr Energie als nötig verbrauchen. Und Sie können sich automatisch benachrichtigen lassen, damit Sie es nicht vergessen.

Energiedaten, die manuell verarbeitet werden müssen, geraten mit der Zeit in Vergessenheit. Ein  Energieüberwachungssystem (EOS) bietet die nötige Funktionalität, um ein vollständiges Bild vom Energieverbrauch des Systems zu erhalten. 

4. Altbauten sanieren

Bei alten Gebäuden ist der Energieverbrauch häufig höher. Das heißt aber nicht unbedingt, dass neue gebaut werden sollten. Es gibt viele Möglichkeiten, um alte Systeme zu optimieren, beispielsweise mit den Add-on-Smart-Funktionen von IWMAC. 

Nicht selten gibt es in Altbauten auch alte Zentralheizungen, die Anlagenteile von verschiedenen Lieferanten enthalten. Unser SCADA-System fungiert als „Dolmetscher“ zwischen diesen Anlagen und ermöglicht eine einfache Integration in alle Komponenten, die eine Optimierung erfordern.   

5. Überwachen Sie Ihren Energieverbrauch

In einem System, in dem die Last nicht in irgendeiner Weise gesteuert wird, wird in der Regel mehr Energie als nötig verbraucht. Wenn Ihr Energieverbrauch plötzlich steigt, können auch Ihre Energiekosten in die Höhe schießen, was Sie längerfristig finanziell belasten kann. Mit einem intelligenten Schutz können Sie sicherstellen, dass Ihre Ausgaben immer im Rahmen bleiben. Außerdem können Sie so leicht vermeiden, kostbare Energie zu vergeuden.

6. Wärme da, wo sie gebraucht wird

Wer Energie einsparen möchte, kann wirklich vom Zonenmanagement profitieren. Die Funktion ist heute aktueller denn je. Denn für die benötigte Wärme und Lüftung macht es einen großen Unterschied, ob das Gebäude nur mäßig ausgelastet oder aber überfüllt ist.

Sie können IoT-Sensoren integrieren, die Daten über die Nutzung des Gebäudes bereitstellen. Über das SCADA-System kann die Heizung dann in den nicht genutzten Teilen des Gebäudes automatisch abgeschaltet werden – ganz ohne aufwendige Kabelverlegung. 

7. Steuerung über Kalender und Wettervorhersagen 

An Feiertagen und Wochenenden ist es in den Gebäuden in der Regel leer. Deswegen zahlt es sich aus, eine optimale Grundtemperatur zu halten, gleichzeitig aber Energie zu sparen. Haben Sie die Befürchtung, dass Ihr Gebäude am nächsten Tag dann nicht warm genug ist? Mit einer kalenderbasierten Steuerung ist das kein Problem mehr. 

Auch die Steuerung des Gebäudes nach dem Wetter ist eine praktische Funktion, am besten vorausschauend. Wenn für später wärmeres Wetter angesagt ist, kann die Gebäudetemperatur bereits einige Stunden vorher abgesenkt werden. So ist die prognosebasierte Steuerung eine intelligente Option zur vorausschauenden Anpassung der Anlage. 

Aus welchem anderen Grund sollte man Energie sparen… 

... als um des Geldes willen? Es gibt viele Gründe, Energieeffizienz auf Ihre Prioritätenliste zu setzen.  

Wir verbringen viel Zeit im Haus. Eine ungeeignete Temperatur gehört zu den häufigsten Gründen für ein schlechtes Innenraumklima. Hatten Sie jemals das Gefühl, dass die Luft „schlecht“ ist? Oft heißt das, dass es zu warm ist. Bei zu hohen Temperaturen sind wir auch anfälliger für Schadstoffe in der Luft, und dem Lüftungssystem wird nicht selten doppelt so viel Leistung abverlangt.  

 Energiesparen kommt auch der Umwelt zugute und hilft uns, unnötige Emissionen zu reduzieren und unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Das ist rundum gut: für die Gesundheit und das Gewissen.

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Geben Sie Kälte keine Chance – nutzen Sie Wärme besser und senken Sie Ihre Energiekosten.